Mechthild von Prondzinski

Supervision ⋅ Coaching ⋅ Beratung

Über mich

Als erfahrene Supervisorin (DGSv), Balintgruppenleiterin und Fortbildnerin begleite ich seit vielen Jahren Menschen und Organisationen in beruflichen Situationen und Veränderungsprozessen.
Zunächst als Diplom-Sozialpädagogin und seit 1996 als Supervisorin in eigener Praxis stehe ich als Beraterin Einzelpersonen, Teams und Gruppen bei der beruflichen Entwicklung zur Seite.

Meine Praxis befindet sich in Münster-Hiltrup.
Ich bin 1958 geboren und lebe mit meinem Mann in Münster. Wir haben einen erwachsenen Sohn.

Meine Qualifikationen

Diplom-Sozialpädagogin seit 1981, prägende Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und Behindertenhilfe

Gruppendynamische Zusatzausbildung (agm) 1989-1992

Selbstständige Fortbildnerin für Leitungskräfte und pädagogische Mitarbeiter:innen seit 1991

Selbstständige Supervisorin (DGSv) in eigener Praxis Ausbildung 1992- 1996 beim Fortbildungsinstitut für Supervision (FIS)

Lehrsupervisorin

Balintgruppenleiterin (FIS), seit 2019

Mitarbeit in der Ausbildung von Supervisor:innen als Balintgruppenleiterin seit 2021

Durchgehende Qualitätssicherung durch Teilnahme an Balintgruppen und persönliche Selbsterfahrung.

Konzept

Stärken, begleiten, Veränderungen gestalten

Meine Zugangsweise in der Beratung ist geprägt durch Vertrauen und Vertraulichkeit.
Vertrauen entsteht einerseits in einer zugewandten Beratungs- und Lernbeziehung, andererseits durch klare Aufträge, Absprachen und Kontrakte.
Der Kontrakt wird auf der Grundlage der jeweils spezifischen institutionellen und individuellen Situation geschlossen und berücksichtigt individuelle Organisationsziele und persönliche Entwicklungswünsche.
Fachliches Lernen, Organisationsentwicklung und Persönlichkeitslernen erfolgen effektiv aufgrund einer Diagnose innerhalb der Beratungsbeziehung im gemeinsamen Prozess.
Die Psychoanalyse, die Sozialpsychologie, Organisationssoziologie und Gruppendynamik sind dabei die fachlichen Quellen, aus denen meine Arbeit gespeist wird.
Meine Verankerung in der Gruppendynamik und angewandten Psychoanalyse, sowie meine langjährigen Erfahrungen im sozialen Feld kennzeichnen meine Beratungs- und Fortbildungsprozesse in besonderem Maße.

Meine Angebote

Sie wünschen sich für sich, Ihr Team, Ihre Einrichtung Frei-Räume für

  • kreative Perspektiventwicklung
  • Qualitätssicherung und fachliche Erweiterung
  • Konfliktlösungen
  • Krisenbewältigung
  • Begleitung und Beratung in beruflichen und institutionellen Umbruchsituationen

Passend zu den jeweils spezifischen Wünschen und Notwendigkeiten von Teams, Institutionen, Betrieben und Einzelpersonen biete ich das entsprechende Angebot:

  • Einzelsupervision
  • Leitungscoaching
  • Teamsupervision
  • Organisationsberatung
  • Konfliktberatung
  • Lehrsupervision

Je nach Bedarf findet die Beratung in Ihrer Einrichtung, in meiner Praxis oder per Video statt.

Sie haben Interesse, gemeinsam mit Kolleg:innen aus anderen Bereichen an einer Supervisionsgruppe teilzunehmen?
Sie sind an gemeinsamer Reflexion mit anderen Supervisor:innen interessiert?
Ich biete Leitungsgruppen und Balintgruppen in meiner Praxis an.

 

Supervisionsgruppen für Leitungskräfte

Je fünf Teilnehmer:innen aus jeweils unterschiedlichen Einrichtungen treffen sich 10 mal im Jahr, um unter meiner fachlichen Leitung ihre berufliche Situation zu beraten und sich so als Leitungskraft weiter zu qualifizieren.

Balintgruppen

Für Supervisor:innen und interessierte Fachkräfte biete ich psychoanalytisch orientierte Balintgruppen an.
Die Gruppe besteht kontinuierlich aus 5 bis 10 Teilnehmer:innen, die sich für 8 Sitzungen im Jahr in meiner Praxis in Münster-Hiltrup treffen. Die Sitzungen dauern jeweils 3 Zeitstunden.
Eine weitere Balintgruppe findet als geschlossene Gruppe für Kandidat:innen in der Ausbildung zur Supervisorin / zum Supervisor (FIS) statt.

Die Balintgruppenarbeit ist nach dem ungarischen Psychoanalytiker Michael Balint benannt. Im Mittelpunkt steht das „szenische Verstehen“: Als Einstieg dient jeweils die Schilderung einer Szene oder eines Problems. Die unterschiedlichen Aspekte der dargestellten Situation werden durch die Assoziationen der Gruppenmitglieder beleuchtet. Es wird mit den Spiegelungsphänomenen in der Gruppe gearbeitet. Übertragungsphänomene, blinde Flecken und unbewusste Anliegen werden so nach und nach sichtbar. Dabei geht es im Ergebnis weniger um konkrete Handlungsanweisungen. Vielmehr eröffnet die Balintgruppenarbeit einen besseren Verstehenszugang und erhöht damit die innere Freiheit des Ratsuchenden für neue Sichtweisen und nächste Schritte.

Sie möchten Weiterbildung und Supervision miteinander verbinden?

Hier finden Sie die Themen, die ich in Inhouse-Veranstaltungen in einer Kombination aus Fallbesprechungen und theoretischem Input anbiete.

  • Angehörigenarbeit / Elternarbeit
  • Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
  • Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Älterwerden und Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Wenn das Leben zu Ende geht – Tod und Sterben bei Menschen mit Behinderungen.
  • Entwicklungspsychologische Themen bei Kindern im Vorschulalter
  • Bindung und Bindungsstörungen

Zudem begleite ich Sie gerne bei Teamtagen als supervisorisch ausgerichtete Moderatorin.

AKTUELLES

Beratung unter sicheren Bedingungen

Ich führe die meisten meiner Angebote auf Ihren Wunsch auch per Video oder Telefon durch.
Sprechen Sie mich an! Dann können wir gemeinsam überlegen, wie Nähe und Abstand im Beratungsgespräch jeweils passend in Balance kommen können.

Einstiegsmöglichkeiten in Gruppen

Supervisionsgruppe für Leiter:innen – Neue Einstiegsmöglichkeit voraussichtlich im Januar 2023.

Für die laufende Balintgruppe für Supervisor:innen und psychoanalytisch interessierte Menschen gibt es eine Warteliste. Bei Interesse melden Sie sich gerne. Eventuell kommt eine zweite Gruppe zustande.

Aktuelle Artikel

(M)eine Filmempfehlung: „Atlas“ – erschienen im 18. Newsletter (Juni 2021) des FIS– Fortbildungsinstitut für Supervision

Der Krieg, die Angst und das Sich-äußern – erschienen im 20. Newsletter (Juni 2022) des FIS– Fortbildungsinstitut für Supervision